Mediation:
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag jeder Organisation.
Werden sie nicht frühzeitig bearbeitet, können sie die Zusammenarbeit, die Motivation und letztlich die Leistungsfähigkeit eines Teams erheblich beeinträchtigen.
Als Mediator unterstütze ich dabei, festgefahrene Situationen zu lösen und die Gesprächsfähigkeit zwischen den Beteiligten wiederherzustellen. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis zu fördern, unterschiedliche Sichtweisen deutlich zu machen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Durch meine Erfahrungen als Führungskraft in der öffentlichen Verwaltung sowie meine langjährige Tätigkeit im Kolpingwerk habe ich zahlreiche Konflikt- und Vermittlungssituationen begleitet. Dabei steht für mich stets ein respektvoller, wertschätzender und lösungsorientierter Umgang miteinander im Mittelpunkt.
Mehr als 40 Jahre Erfahrung im öffentlichen Dienst...
Davon 26 Jahre in leitenden Funktionen – bilden die Grundlage meiner heutigen freiberuflichen Tätigkeit.
Berufliche Erfahrungen
- 1985 bis 2026 – im öffentlichen Dienst tätig
Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten
Studium mit dem Abschluss Diplom-Verwaltungswirt - 2000 bis 2006 – Amtsleiter für die Bereich Ordnung, Schule, Kultur und Jugend der Gemeinde Everswinkel
- 2006 bis 2010 – Geschäftsführer der ARGE Kreis Warendorf (heute: Jobcenter Kreis Warendorf)
- 2010 bis 2026 – Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Soest
- 2012 bis 2018 – Vorstand der Kommunalen Betriebe Soest
- 2020 bis 2021 – Geschäftsführer der Wirtschafts- und Marketing Soest GmbH
- 2015 bis 2019 – „inoffizieller Leiter“ des SaE der Stadt Soest
- 2019 bis 2026 – Leiter des SaE der Stadt Soest
- 2014 bis 2016 – abgeschlossene Ausbildung zum Mediator
Leitungserfahrungen in den Bereichen
- Finanzen, Personal, Schule, Sport, Jugend, Soziales, Ordnung, Kultur, VHS, Hochbau, Tiefbau, Bauhof, IT und Einkauf.
- Wirtschaftsförderung mit den Bereichen Tourismus, Veranstaltungen und Stadthalle.
- Geschäftsführer eines Jobcenters in der Gründungsphase der Jobcenter.
Ehrenamtliche Erfahrungen
- 1987 bis 2012 – Mitarbeit in verschiedenen Gremien des Kolpingwerkes, vor Ort, auf Diözesan-, Bundes- und internationaler Ebene
- Seit 2000 – Prozessmoderation und Mediation von Vorständen auf lokaler Ebene und von verschiedenen Diözesanverbänden des Kolpingwerkes.
Prozessmoderation...
Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten und Gruppen bei der Lösung von Herausforderungen zu begleiten, ist seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit.
Seit mehr als 25 Jahren moderiere ich im Kolpingwerk Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse in Vorständen und Gremien.
Durch den gezielten Einsatz unterschiedlicher Moderationsmethoden gelingt es, Beteiligte miteinander ins Gespräch zu bringen, verschiedene Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Dabei steht nicht nur die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Vordergrund, sondern auch die Entwicklung neuer Ideen und Zukunftsperspektiven.
Meine mehr als 40-jährige Erfahrung in nahezu allen Aufgabenbereichen einer Kommunalverwaltung ermöglicht es mir zudem, die Sichtweisen der Beteiligten schnell zu verstehen, die „Sprache“ der Verwaltung zu sprechen und praxisnahe Impulse für Veränderungsprozesse zu geben.
Mein Anspruch:
Menschen zusammenbringen, Lösungen gemeinsam entwickeln und Organisationen handlungsfähig machen.
Moderation von
Veranstaltungen
Eine gelungene Veranstaltung lebt von einem klaren Ablauf, einer ausgewogenen Beteiligung aller Akteure und einer zielgerichteten Diskussion.
In den vergangenen Jahrzehnten habe ich zahlreiche Veranstaltungen, Workshops, Tagungen und Gesprächsforen moderiert.
Mein Anspruch ist es, allen relevanten Themen und Perspektiven ausreichend Raum zu geben und gleichzeitig den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen im Blick zu behalten. Durch regelmäßige Zusammenfassungen und die strukturierte Sicherung von Ergebnissen bleiben Diskussionen transparent und zielorientiert.
Meine langjährige Berufserfahrung in Leitungsfunktionen hilft dabei, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen, unterschiedliche Interessen einzuordnen und gegebenenfalls neue Denkansätze in die Diskussion einzubringen.
Krisenmanagement für kleine
und mittlere Kommunen
Aufbau und Begleitung von Stäben für außergewöhnliche Ereignisse (SaE)
Krisen treffen Kommunen oft unerwartet. Um auch in außergewöhnlichen Lagen handlungsfähig zu bleiben, benötigen Verwaltungen klare Strukturen, definierte Verantwortlichkeiten und eingespielte Abläufe.
Als Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SaE) der Stadt Soest habe ich maßgeblich am Aufbau und an der Weiterentwicklung dieser Organisation mitgewirkt.
Die Erfahrungen aus unterschiedlichen Krisenlagen haben gezeigt, dass eine gut vorbereitete Krisenorganisation unabhängig von der konkreten Art des Ereignisses entscheidend für eine erfolgreiche Bewältigung ist.
Während größere Städte häufig auf umfangreiche personelle Ressourcen zurückgreifen können, stehen kleine und mittlere Kommunen vor besonderen Herausforderungen. Dennoch müssen sie im Krisenfall nahezu die gleichen Aufgaben erfüllen wie größere Verwaltungen.
Die Entwicklung praxisnaher und umsetzbarer Krisenstrukturen für kleinere Kommunen ist mir daher ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit Fachleuten aus den Bereichen Ordnungswesen und Feuerwehr habe ich ein Konzept entwickelt, das als Grundlage für den Aufbau einer leistungsfähigen Krisenorganisation dienen kann.
Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Kommune in Krisenzeiten sicherzustellen und gleichzeitig die wichtigsten Verwaltungsaufgaben aufrechtzuerhalten.